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Folge 815. September 2026· 1:00:34

Das Ende von WordPress? KI-Websites gegen den 60-%-Marktführer

42 % aller Websites laufen auf WordPress – und trotzdem wird es ständig für tot erklärt. Laurin und Shahab streiten aus zwei Perspektiven: Nokia-Moment oder überschätzte Panik? Mit Fakten zu Sicherheit, Kosten und Lock-in, Shahabs Prompt-Playbook für KI-Websites und einer klaren Empfehlung, ob du 2026 noch auf WordPress setzen solltest.

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Kapitel (10)
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Das Wichtigste in Kürze

Kaum ein Tool wurde so oft für tot erklärt und wieder ausgegraben wie WordPress. In dieser Folge nehmen sich Laurin und Shahab die Frage ernsthaft vor – und vertreten dabei bewusst unterschiedliche Positionen. Shahab sieht für WordPress „schwierige Zeiten“ und zieht den Vergleich zum Nokia-Moment, Laurin hält dagegen: Eine Website ist kein Tastenhandy, und der Marktführer hat Stärken, die KI-Seiten so schnell nicht ersetzen. Am Ende finden die beiden einen gemeinsamen Nenner – und geben dir eine konkrete Empfehlung, ob du jetzt noch eine WordPress-Website bauen (lassen) solltest.

Die Zahlen: Totgesagte leben länger

Erst mal die Fakten: 42 % aller Websites weltweit laufen auf WordPress, im CMS-Markt hält es rund 60 % Anteil. Vom letzten aufs aktuelle Jahr ist der Anteil gerade mal um einen Prozentpunkt gesunken – von 43 auf 42 %. Dahinter steht ein gewaltiges Ökosystem: Rund 600 Milliarden Dollar jährlich stecken in Hosting, Plugins, Freelancern und Agenturen, die von WordPress leben. Zum Vergleich: Der zweitgrößte Anbieter Shopify kommt auf etwa 6 bis 8 % – mit weitem Abstand. Allein an diesen Zahlen gemessen ist WordPress alles andere als tot.

„Es ist wie dieser Nokia-Moment, wo das Smartphone kam und die darauf beharrt haben, dass deren Lösung gut funktioniert und immer noch die Zukunft ist. Die waren absolute Marktführer.“
— Shahabim Video ansehenShahab begründet, warum WordPress trotz Marktführerschaft in Gefahr ist.

Kurz erklärt: Was ist eigentlich ein CMS?

CMS steht für Content Management System – ein Programm, mit dem du die Inhalte deiner Website verwaltest. Im Frontend sehen deine Besucher die fertige Website, im Backend pflegst du als Admin Texte, Seiten und Designs über eine einfache Eingabemaske. Wichtig: Nicht jede Website braucht ein CMS, aber jedes CMS führt zu einer Website. Baukästen wie Wix oder Jimdo bringen ihr eigenes CMS mit – der unangefochtene Marktführer unter den Content-Management-Systemen bleibt aber WordPress.

„Ich bin mir fast zu 100 % sicher, dass 8 von 10 mit KI erstellten Websites mit Backend und Login unsicherer sind als WordPress-Seiten.“
— Laurinim Video ansehenLaurin kontert die Sicherheitskritik an WordPress mit Blick auf laienhaft gepromptete KI-Seiten.
„Passwort und Nutzername sind nicht gleich Passwort und Nutzername. Das ist wie ein Schlüsselloch zu einer Tür, aber es macht einen Unterschied, ob die Tür aus Stahl besteht oder aus Papier.“
— Laurinim Video ansehenLaurins Bild dafür, dass man bei KI-generierten Logins nicht weiß, wie solide sie gebaut sind.
„Die Stärke von WordPress liegt aus meiner Sicht darin, dass eine Person, die von dem Thema nicht viel versteht, mit WordPress genau das bekommt, was sie braucht – nicht zu viel und nicht zu wenig.“
— Laurinim Video ansehenLaurin fasst zusammen, warum WordPress für Laien weiterhin funktioniert.

Shahabs These: Der Nokia-Moment

Shahabs Kernkritik setzt am Plugin-System an: Plugins kommen von verschiedenen Anbietern, müssen ständig aktuell gehalten werden und mit jedem WordPress-Update kompatibel bleiben. Zieht ein Plugin nicht mit, bricht im schlimmsten Fall die ganze Seite ein. Das bedeutet dauerhafte Abhängigkeit von einem IT-Team oder Freelancern – und weil so viele Hände von so vielen Orten am System mitarbeiten, entstehen Sicherheitsrisiken. Dazu kommt: WordPress basiert auf PHP und ist damit von Haus aus langsamer und für KI sperriger als moderne Technologien wie React.

Eine KI-erstellte Website löst diese Probleme aus seiner Sicht elegant: Der Code wird komplett für deine Bedürfnisse erstellt, ohne unnötige Funktionen. Willst du etwas ändern oder einen Bug beheben, sagst du es der KI – sie kennt die gesamte Struktur. Selbst der Wechsel von Claude zu ChatGPT ist machbar, wenn die alte KI eine saubere Dokumentation hinterlässt. Ein Beispiel aus der Praxis: Ein KI-Chatbot auf einer WordPress-Seite kostet mit Freelancer schnell ein paar tausend Euro – mit KI-Tools ist so etwas in wenigen Stunden gebaut.

Laurins Konter: Wie sicher sind KI-Websites wirklich?

Laurin sieht genau in diesen Vorteilen auch die Risiken. Seine steile, aber begründete These: 8 von 10 aktuell mit KI erstellten Websites mit Backend und Login sind unsicherer als WordPress-Seiten. Denn der Otto-Normalverbraucher promptet sich ein Backend mit Benutzername und Passwort im Klartext – ohne zu ahnen, dass Login nicht gleich Login ist. Laurins Bild: Ein Passwort ist wie ein Schlüsselloch, aber es macht einen Unterschied, ob die Tür dahinter aus Stahl oder aus Papier besteht. Bei WordPress bekommst du ein über Jahre gehärtetes System; was die KI baut, weißt du als Laie schlicht nicht.

Shahabs Einwand: Kaum jemand setzt WordPress selbst auf einem Server auf – fast alle nutzen Managed-Lösungen von Strato, IONOS oder WP Engine, die sich um Sicherheit kümmern. Genau dieselbe Rolle übernehmen künftig KI-Website-Anbieter, die Sicherheitsstandards von Haus aus in den Prompt einbauen. Und WordPress schläft nicht: Mit einem der letzten Updates gibt es einen MCP-Server, über den jede KI direkt mit dem CMS arbeiten kann.

„Aber für diese Anwendung ist WordPress total überzogen und nicht notwendig. Das kannst du mit HTML besser machen.“
— Shahabim Video ansehenShahab über die typische kleine Firmenwebsite ohne Blog, die trotzdem auf WordPress läuft.
„Man sagt ja allgemein: Eine Sache ist nicht dann perfekt, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann.“
— Laurinim Video ansehenLaurin über aufgeblähte WordPress-Seiten und den Vorteil schlanker, individueller KI-Seiten.

Überdimensioniert: Wenn du gar kein CMS brauchst

Ein Punkt, bei dem sich beide schnell einig sind: Die meisten Unternehmen wollen eine einfache Website – Startseite, Leistungen, Team, Kontakt, kein Blog. Dafür ist WordPress schlicht überdimensioniert. Es wird trotzdem genommen, weil es altbewährt ist und jeder Freelancer das Backend kennt. Die Folge: aufgeblähte Seiten mit schlechtem Page Speed, weil bei jedem Aufruf Ballast mitgeladen wird, den niemand braucht. Laurins Leitsatz dazu: Eine Sache ist nicht perfekt, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann – und genau da spielen individuell generierte, schlanke KI-Seiten ihre Stärke aus.

KI-Content und Google: Was gilt aktuell?

Laurin bringt ein Gerücht ein: Google soll an einem Update arbeiten, das massenhaft KI-generierte Inhalte deutlich stärker abstraft – angeblich indirekt bestätigt durch einen hochrangigen Google-Mitarbeiter. Shahab ordnet ein: Offiziell sagt Google, KI-Content ist in Ordnung, solange er für Menschen gemacht ist; abgestraft wird massenhafte Content-Produktion. Wichtig für dich: Die Frage, womit die Seite gebaut wurde, ist von der Content-Frage zu trennen – KI-Texte kannst du auf einer WordPress-Seite genauso einsetzen. Individualität entsteht nicht durch die Technik, sondern durch dein Angebot, eigene Bilder, echte Projekte und Kundenbeispiele.

Kosten und Lock-in: Worauf du achten musst

Beim Geld liegen die beiden auseinander: Laurin rechnet für eine schlanke WordPress-Site mit 10 bis 20 € Unterhalt im Monat und hält KI-Lösungen tendenziell für teurer – allein das Claude-Abo für Claude Code kostet rund 50 €. Shahabs Antwort: Claude Code ist der Ferrari und für eine simple Website überzogen; KI-Website-Anbieter starten teils schon bei 8 bis 9 € im Monat. Ein deutscher Sonderfall bleibt: DSGVO und Cookie-Management musst du beim Anbieter gezielt prüfen.

Richtig wichtig wird das Thema Lock-in: Bei geschlossenen Baukästen wie Wix oder Jimdo kannst du deine Website in der Regel nicht exportieren – du bist an das System gebunden, inklusive Domain und Kontaktdaten. WordPress lässt sich dagegen komplett exportieren, und bei KI-Anbietern solltest du gezielt darauf achten, dass dir der Code frei zum Download zur Verfügung steht. Dann kannst du jederzeit umziehen und einer neuen KI sagen: Finde die anbieterspezifischen Stellen und passe sie an.

„Vielleicht wird WordPress irgendwann sterben, aber KI-Seiten werden WordPress nicht umgebracht haben.“
— Laurinim Video ansehenLaurins Fazit: Nicht KI an sich, sondern die einfachere Nutzung wird WordPress schrumpfen lassen.
„Bei neuen Webseiten wird WordPress massiv an Marktanteil verlieren, und die überwiegenden werden meines Erachtens in den nächsten Jahren KI-Tools und KI-Webseiten verwenden.“
— Shahabim Video ansehenShahabs Prognose für das Neugeschäft im Website-Markt.

Shahabs Playbook: So erstellst du eine KI-Website

Shahabs Vorgehen in vier Schritten kannst du direkt übernehmen: Erstens erklärst du der KI in ein paar Zeilen das Konzept deines Unternehmens. Zweitens beschreibst du Design, Bausteine und Elemente, die du dir wünschst. Drittens lieferst du Referenzen – Domains von Wettbewerbern oder Seiten, die dir gefallen, oder Screenshots davon. Viertens, und das ist der entscheidende Trick: Du schließt mit „Hast du dazu Fragen? Stell die wichtigsten Fragen.“ Die KI stellt dann genau die Rückfragen, an die du selbst hättest denken müssen. Lass dir zusätzlich zwei bis drei Designrichtungen erstellen und frag aktiv nach Verbesserungsideen. Für Bilder nutzt Shahab ChatGPT statt Claude – und wo immer möglich echte Team- und Projektfotos, denn komplett KI-generierte Seiten sind aktuell noch erkennbar. Gerade als Dienstleister solltest du die typischen KI-Elemente kennen und aktiv ausschließen.

Shops: WooCommerce verliert gegen Shopify

Bei Onlineshops sind sich beide einig: Einen Shop mit Zahlungsanbietern, Versanddienstleistern und CRM-Anbindung baust du nicht mal eben mit KI – da zählt Bewährtes. WooCommerce, die Shop-Erweiterung von WordPress, ist durchdacht und getestet, aber immer mehr Händler wechseln zu Shopify: Apps statt Plugin-Chaos, fertige Anbindungen an Google, Meta, TikTok Shop und neuerdings ChatGPT mit wenigen Klicks, dazu Kooperationen mit Claude für KI-generierte Design-Sektionen. Der Preis dafür ist Abhängigkeit: Alles läuft auf Shopifys Cloud, den Checkout kannst du kaum anpassen – wenn Shopify dich rauskickt, stehst du ohne Website da. Bei WordPress gehört dir der Code komplett, du hast die volle Hoheit.

Fazit: Warten kann sich lohnen

Der gemeinsame Nenner der Folge: WordPress wird nicht morgen sterben – bestehende, funktionierende Seiten wechselt niemand ohne Not. Aber bei neuen Websites wird WordPress in den nächsten Jahren massiv Marktanteil an KI-Tools verlieren. Und dabei werden es nicht „die KI-Seiten an sich“ sein, die WordPress verdrängen, sondern das, was mit ihnen einhergeht: einfachere Bedienung, individuellere Ergebnisse, schlankere Technik. Laurins praktischer Rat zum Schluss: Wenn du nicht dringend eine neue Website brauchst, warte ein halbes bis ganzes Jahr – die Lösungen entwickeln sich gerade so schnell, dass du dann garantiert ein besseres Ergebnis bekommst.

„Bei WordPress gehört der Code, die Umgebung, komplett dir. Bei Shopify ist alles auf deren Cloud – wenn die dich rauskicken, dann bist du ohne Webseite.“
— Shahabim Video ansehenShahab hebt die Datenhoheit als bleibenden Vorteil von WordPress gegenüber Shopify hervor.

Faktencheck zur Folge

Wir prüfen die wichtigsten Zahlen und Aussagen jeder Folge nach – hier die Ergebnisse mit Quellen.

„42 % aller Websites weltweit laufen mit WordPress, und unter den CMS hat WordPress rund 60 % Marktanteil.“✅ BestätigtBegründung & Quellen

W3Techs-Daten bestätigen die Größenordnung: Im Sommer 2026 liegt WordPress bei ca. 41–42 % aller Websites und bei ca. 59–60 % Marktanteil unter Websites mit bekanntem CMS (z. B. 41,2 % bzw. 59,1 % per August 2026). Die Zahlen der Hosts sind damit im Rahmen der Rundung korrekt.

📍 Im Video ab 1:35 ansehen ↗

Quellen: Blogmojo – WordPress-Statistiken 2026 (W3Techs-Daten)HostPress – WordPress Marktanteil 2026

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„Der WordPress-Marktanteil ist vom letzten Jahr auf dieses Jahr nur um 1 Prozentpunkt gesunken – von 43 % auf 42 %.“🟡 Teilweise korrektBegründung & Quellen

Richtung stimmt, Tempo nicht ganz: Laut Search Engine Journal (W3Techs) fiel der Anteil von 43,2 % (Dez. 2025) auf 41,9 % (Mai 2026), also 1,3 Punkte in nur sechs Monaten. Im Jahresvergleich Juli 2025 zu Juli 2026 beträgt der Rückgang sogar rund 2,2 Punkte (43,4 % auf 41,2 %).

Richtig ist: Der Rückgang hat sich 2026 beschleunigt: ca. −1,3 Prozentpunkte allein von Dezember 2025 bis Mai 2026 und rund −2,2 Punkte im Jahresvergleich (Juli 2025: 43,4 % → Juli 2026: 41,2 %).

📍 Im Video ab 1:45 ansehen ↗

Quellen: Search Engine Journal – WordPress Market Share DeclinesDiviFlash – CMS Statistics 2026 (W3Techs)

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„Im WordPress-Ökosystem stecken rund 600 Milliarden US-Dollar jährlich.“✅ BestätigtBegründung & Quellen

Die von WP Engine beauftragte Studie „The Value of WordPress“ bezifferte die WordPress-Ökonomie auf 596,7 Mrd. USD (2020) mit Prognose von 635,5 Mrd. USD für Ende 2021. Die Zahl ist also belegt, stammt allerdings aus 2021 und wird seither nur fortgeschrieben zitiert.

📍 Im Video ab 1:55 ansehen ↗

Quellen: WP Engine – The Value of WordPress (Studie)Business Wire – WordPress Economy Study (2021)

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„Nach WordPress kommt als zweitgrößtes CMS erst Shopify mit ungefähr 6 % (später: 7–8 %).“✅ BestätigtBegründung & Quellen

Shopify ist laut W3Techs klar die Nummer 2: rund 7,6–7,7 % Marktanteil unter Websites mit bekanntem CMS bzw. ca. 5,3 % aller Websites (Mitte 2026). Beide im Podcast genannten Werte liegen je nach Messgröße im korrekten Bereich, der Abstand zu WordPress ist enorm.

📍 Im Video ab 5:13 ansehen ↗

Quellen: MobiLoud – CMS Market Share 2026Blogmojo – WordPress-Statistiken 2026

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„Mit WordPress 7.0 (bzw. einem der letzten Updates) bietet WordPress einen MCP-Server an, über den KI auf das CMS zugreifen kann.“🟡 Teilweise korrektBegründung & Quellen

Die Grundlage stimmt: Die Abilities API kam mit WordPress 6.9 (Dez. 2025) in den Core, WordPress 7.0 (Mai 2026) ergänzte die JavaScript-Ebene und den AI Client. Der eigentliche MCP-Server läuft aber über das separate offizielle Plugin „MCP Adapter“ und ist nicht im 7.0-Core gebündelt.

Richtig ist: WordPress unterstützt MCP über das offizielle, separat zu installierende Plugin „WordPress MCP Adapter“, das auf der mit 6.9/7.0 eingeführten Abilities API aufsetzt – ein MCP-Server ist nicht direkt in WordPress 7.0 enthalten.

📍 Im Video ab 12:25 ansehen ↗

Quellen: WordPress Developer Blog – Introducing the WordPress MCP AdapterSmackcoders – WordPress MCP Servers: Developer Guide 2026

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„Google arbeitet an einem Update, das in den nächsten Monaten released wird und KI-Inhalte sehr stark abstrafen wird.“❔ Nicht belegtBegründung & Quellen

Für ein angekündigtes, gezieltes „KI-Abstraf-Update“ gibt es keine offizielle Bestätigung. Google betont weiterhin, dass nicht die Erstellungsmethode, sondern Qualität zählt; abgestraft wird „Scaled Content Abuse“. Auch das Spam-Update vom August 2026 wurde von Google ausdrücklich nicht als KI-spezifisch beschrieben – die Behauptung basiert auf Gerüchten/Social-Media-Interpretationen.

Richtig ist: Google straft KI-Inhalte nicht pauschal ab; die Spam-Richtlinien richten sich gegen massenhaft erzeugte, wertlose Inhalte – unabhängig davon, ob Mensch oder KI sie erstellt hat. Ein bestätigtes KI-spezifisches Update gibt es nicht.

📍 Im Video ab 19:50 ansehen ↗

Quellen: The SaaS Library – Does Google Penalize AI Content? (Aug. 2026)SEO Sherpa – Does Google Penalize AI Content?

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„Google sagt offiziell, KI-Content sei in Ordnung, solange er für Menschen gemacht ist; nur massenhafte Content-Produktion wird abgestraft.“✅ BestätigtBegründung & Quellen

Das entspricht Googles offizieller Guidance: Belohnt wird hilfreicher Content unabhängig von der Erstellungsart („people-first“), während automatisiert erzeugte Inhalte primär zur Ranking-Manipulation als Spam (Scaled Content Abuse) gelten.

📍 Im Video ab 21:35 ansehen ↗

Quellen: Google Search Central – Guidance zu KI-generierten InhaltenFrase – Does Google Penalize AI Content?

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„Mittlerweile sind fast 50–60 % des Internets KI-erzeugt.“🟡 Teilweise korrektBegründung & Quellen

Eine Graphite-Studie (Analyse von über 55.000 englischsprachigen Webseiten) stufte rund die Hälfte der neu veröffentlichten Artikel als überwiegend KI-generiert ein – der Anteil stabilisierte sich seit 2024 bei knapp über 50 %. Das gilt aber für neue Artikel, nicht für „das Internet“ insgesamt; andere Studien (z. B. Imperial College/Stanford) kommen für neue Websites nur auf ca. 35 %.

Richtig ist: Rund 50 % der neu veröffentlichten (englischsprachigen) Web-Artikel gelten laut Graphite als KI-generiert – nicht 50–60 % des gesamten Internets.

📍 Im Video ab 22:35 ansehen ↗

Quellen: Marketing-Börse – Jeder zweite Artikel ist KI-generiert (Graphite-Studie)SEO Südwest – Analyse: KI-Artikel übertreffen menschliche Inhalte

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„Claude fängt jetzt schon freiwillig an, KI-erstellte Inhalte zu watermarken.“🟡 Teilweise korrektBegründung & Quellen

Anthropic hat tatsächlich angekündigt, dass Claude-Modelle, die ab dem 2. August 2026 erscheinen, unsichtbare, maschinenlesbare Wasserzeichen in generierten Text einbetten (weltweit, u. a. auch in Claude Code). Auslöser ist aber nicht Freiwilligkeit, sondern Artikel 50 des EU AI Act samt unterzeichnetem Code of Practice.

Richtig ist: Claude watermarkt neue Modell-Outputs seit August 2026 – allerdings primär zur Erfüllung der Transparenzpflichten des EU AI Act (Art. 50), nicht rein freiwillig.

📍 Im Video ab 23:05 ansehen ↗

Quellen: Anthropic – How Claude's text watermarking worksClaude Help Center – How Claude marks AI-generated content

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„Das Claude-Abo, das man für Claude Code braucht, kostet etwa 50 € im Monat.“❌ So nicht korrektBegründung & Quellen

Claude Code ist bereits im Claude-Pro-Abo für rund 20 US-Dollar/Monat enthalten (bei Jahreszahlung ab ca. 17 USD); die höheren Max-Stufen kosten 100 bzw. 200 USD. Einen ~50-€-Tarif gibt es nicht.

Richtig ist: Claude Code ist ab dem Pro-Abo für ca. 20 US-Dollar (ca. 17–18 €) pro Monat nutzbar; intensivere Nutzung kostet über Max-Abos 100 oder 200 US-Dollar monatlich.

📍 Im Video ab 36:27 ansehen ↗

Quellen: Bluebatch – Claude Code Preis 2026IT Service Wagner – Claude-Abo oder API? Preise 2026

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„Beim Verkaufen direkt in ChatGPT (in den USA) gehören Shopify und Etsy zu den ersten Anbindungen.“✅ BestätigtBegründung & Quellen

OpenAI startete „Instant Checkout“ am 29. September 2025 für US-Nutzer: Käufe direkt im Chat zunächst bei US-Etsy-Sellern, über eine Million Shopify-Händler (u. a. Glossier, SKIMS) wurden als nächste Partner angekündigt und werden seither ausgerollt. Basis ist das mit Stripe entwickelte Agentic Commerce Protocol.

📍 Im Video ab 55:00 ansehen ↗

Quellen: OpenAI – Buy it in ChatGPT: Instant CheckoutCNBC – ChatGPT Instant Checkout mit Etsy und Shopify

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„Bei Shopify kann man den Checkout nicht anpassen, weil er fest programmiert ist; nur Kleinigkeiten sind änderbar.“🟡 Teilweise korrektBegründung & Quellen

Für Standard-Pläne stimmt die Richtung: Direkter Code-Zugriff (checkout.liquid) ist abgeschaltet, und auf den eigentlichen Checkout-Schritten sind nur Branding/Layout via Editor möglich. Shopify-Plus-Händler können den Checkout aber über Checkout Extensibility (UI Extensions, Functions, Branding API) deutlich anpassen; Danke- und Bestellstatusseiten sind in allen Plänen per Apps erweiterbar.

Richtig ist: Der Shopify-Checkout ist nicht frei programmierbar, aber anpassbar: In allen Plänen Branding/Layout und die Danke-/Statusseiten, mit Shopify Plus zusätzlich eigene Felder, Blöcke und Logik über Checkout Extensibility.

📍 Im Video ab 57:40 ansehen ↗

Quellen: Shopify – Shopify Extensions: der anpassbare Checkoutwe-site – Shopify Checkout anpassen und optimieren

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WordPress oder KI-Website? Finde deinen Weg für 2026

Beantworte bis zu fünf kurze Fragen aus der Folge und erfahre, ob du bei WordPress bleiben, auf eine KI-Website setzen, Shopify prüfen oder besser 6–12 Monate warten solltest – inklusive Anbieter-Checkliste und Shahabs Prompt-Playbook.

Zur Tool-Seite mit ausführlicher Anleitung →

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