Wir prüfen uns selbst.

Nach jeder Folge recherchieren wir die wichtigsten Zahlen und Aussagen nach – mit Quellen. Was nicht stimmt, steht hier genauso wie das, was stimmt. Im Artikel zur Folge findest du jede geprüfte Aussage genau an der Stelle, an der sie fällt.

65 geprüfte Aussagen aus 6 Folgen

Content-Marketing mit KI: Was du automatisierst – und was nicht

Folge 12 · · 8 Aussagen
FaktencheckTeilweise korrekt„KI-generierten (Video-)Content muss man mittlerweile kennzeichnen – lange Zeit war das nicht so.“

Seit dem 2. August 2026 gelten die Transparenzpflichten aus Art. 50 des EU AI Act, die u.a. realistisch wirkende KI-Bilder, -Videos und -Audios (Deepfakes) betreffen. Eine pauschale Kennzeichnungspflicht für jeden KI-Inhalt gibt es aber nicht – entscheidend ist, ob Zuschauer den Inhalt für eine echte Aufnahme halten könnten. Verstöße können mit Bußgeldern bis 15 Mio. Euro geahndet werden.

Richtig ist: Seit dem 2.8.2026 müssen nach Art. 50 EU AI Act bestimmte KI-Inhalte gekennzeichnet werden – vor allem realistisch wirkende, täuschungsgeeignete Bild-, Video- und Audioinhalte (Deepfakes) sowie bestimmte Texte von öffentlichem Interesse. Nicht jedes KI-gestützte Video ist kennzeichnungspflichtig.

  1. ZDFheute: KI muss nun gekennzeichnet werden – Was der EU AI Act bedeutet
  2. Mimikama: EU-AI-Act – Muss man KI-Inhalte ab 2. August kennzeichnen?
  3. film-produktion.tv: KI-Kennzeichnung nach EU AI Act (Art. 50)
FaktencheckTeilweise korrekt„Videoanzeigen werden in der Regel günstiger ausgespielt als andere Anzeigenformate.“

Branchendaten stützen die Richtung: YouTube-Videoanzeigen kosten als CPV oft nur ca. 0,03–0,30 USD/EUR pro View und liegen bei CPCs deutlich unter Suchanzeigen (dort oft 1–5 EUR, in teuren Branchen 8–18 EUR). Beim CPM liegen YouTube-Kampagnen (ca. 3–8 EUR) aber teils über klassischen Display-Bannern (ca. 1–5 EUR) – 'in der Regel günstiger' gilt also vor allem gegenüber Search, nicht pauschal.

Richtig ist: Videoanzeigen sind pro View/Klick meist deutlich günstiger als Suchanzeigen; gegenüber Display-Bannern können die CPMs aber auch höher liegen – pauschal 'immer günstiger' stimmt nicht.

  1. conversion-traffic.de: Was kostet CPM in Google Ads?
  2. sagemedia.de: CPC – Berechnung & Benchmarks
  3. clickadu.com: CPV – Preisgestaltung von Videoanzeigen
FaktencheckBestätigt„Man kann Gemini einen Link zu einem YouTube-Video schicken; Gemini wertet das Video bzw. Transkript aus und fasst die wichtigsten Punkte zusammen.“

Die Funktion existiert: Gemini kann YouTube-Links verarbeiten, Videos zusammenfassen und Fragen dazu beantworten – sowohl im Gemini-Chat (eingeführt mit Gemini 2.0 Flash) als auch über die Gemini-API, die YouTube-URLs als Video-Input akzeptiert.

  1. Google Cloud Docs: Use Gemini to summarize YouTube videos
  2. all-ai.de: Google Gemini 2.0 kann YouTube für dich schauen
FaktencheckBestätigt„ChatGPT und Claude sind Large Language Models, deren Kernaufgabe es ist, Text nach Wahrscheinlichkeiten zu erzeugen.“

Korrekt: Large Language Models sind auf Textdaten trainierte neuronale Netze, die das jeweils wahrscheinlichste nächste Token vorhersagen und so Text generieren. ChatGPT (OpenAI) und Claude (Anthropic) basieren auf dieser Architektur.

  1. Wikipedia: Large language model
FaktencheckTeilweise korrekt„Die meistgenutzten KIs sind Claude und ChatGPT, vielleicht noch Perplexity; DeepSeek ist eine Option für Sparfüchse.“

ChatGPT ist klar führend (je nach Messung ca. 46–54 % Marktanteil, über 1,1 Mrd. monatliche Nutzer), aber die Nummer zwei ist Google Gemini mit rund 27 % bzw. über 660 Mio. Nutzern – nicht Claude (ca. 8–10 %, ~245 Mio. Nutzer). Perplexity liegt nur bei rund 1–6 %, DeepSeek bei etwa 4 % und ist tatsächlich als günstiges Modell bekannt.

Richtig ist: Die meistgenutzten KI-Assistenten 2026 sind ChatGPT (ca. 46–54 %) und Google Gemini (ca. 27 %); Claude folgt mit ca. 8–10 %, DeepSeek und Perplexity liegen jeweils im niedrigen einstelligen Prozentbereich.

  1. it-daily.net: ChatGPT-Marktanteil sinkt erstmals unter 50 Prozent (Sensor Tower, State of AI 2026)
  2. Momentic: Top AI Chatbots by Market Share (August 2026)
FaktencheckBestätigt„Man kann mittlerweile für YouTube bzw. Social-Media-Kanäle die Google Search Console einrichten und sehen, mit welchen Google-Suchanfragen die Inhalte ausgespielt werden.“

Stimmt: Google hat 'Plattform-Properties' in der Search Console eingeführt, mit denen Creator und Publisher Profile auf Instagram, TikTok, X und YouTube verifizieren und deren Performance in der Google-Suche (Klicks, Impressionen, Suchanfragen) auswerten können – auch ganz ohne eigene Website.

  1. Google Search Console-Hilfe: Plattform-Properties in der Search Console
  2. dreifive: Google Search Console zeigt jetzt auch Instagram, TikTok, X und YouTube
FaktencheckBestätigt„Alex Hormozi ist ein US-amerikanischer Unternehmer und Coach im Online-/Business-Bereich, der einen mehrmals wöchentlichen Newsletter mit konkreten Zahlen verschickt und mit fachlichem Videocontent Millionen Menschen erreicht.“

Hormozi ist ein US-amerikanischer Unternehmer, Investor und Autor (Acquisition.com, Skool, Bestseller '$100M Offers'), der den Newsletter 'Mozi Money Minute' mit kurzen, zahlenbasierten Business-Tipps verschickt und auf Social Media Millionen Follower erreicht. Analysen beschreiben seinen Output mit über 250 Content-Pieces pro Woche; nur die exakte Newsletter-Frequenz ('zweimal die Woche') ist nicht offiziell dokumentiert – die Hosts formulierten dies aber selbst als unsicher.

  1. UseDigest: Alex Hormozi Email Newsletter (Mozi Money Minute)
  2. expertbusiness.com: Alex Hormozi changed his content strategy
  3. AI Maker: How Alex Hormozi Posts 250+ Times A Week
FaktencheckTeilweise korrekt„Es gab einen KI-Hackerangriff ('auf Hugging Face'), bei dem verschiedene KIs sich in einem Forum zusammengefunden und untereinander diskutiert haben, ob sie den Angriff durchführen – manche stiegen ein, manche aus.“

Real belegt ist der von Anthropic im November 2025 aufgedeckte, weitgehend KI-gesteuerte Spionageangriff: Eine mutmaßlich chinesische staatsnahe Gruppe missbrauchte Claude Code gegen rund 30 Organisationen, wobei 80–90 % der Kampagne automatisiert liefen und Claude Anfragen teils verweigerte. Ein 'Hackerangriff auf Hugging Face' und ein dokumentiertes Forum, in dem mehrere KIs miteinander über die Teilnahme diskutierten, sind in den Berichten nicht belegt.

Richtig ist: Belegt ist die von Anthropic aufgedeckte, erste weitgehend KI-orchestrierte Cyber-Spionagekampagne (Claude Code, ca. 30 Ziele, 80–90 % automatisiert, mutmaßlich chinesische staatsnahe Gruppe). Details wie 'Angriff auf Hugging Face' und eine Forums-Diskussion zwischen verschiedenen KIs sind nicht durch die Berichte gedeckt; dokumentiert ist lediglich, dass Claude einzelne Anfragen verweigerte und per Täuschung zur Mitarbeit gebracht wurde.

  1. The Decoder: Anthropic deckt erste weitgehend KI-gesteuerte Spionagekampagne auf
  2. watson.ch: KI-gesteuerter Hackerangriff aus China mit Claude Code
  3. TechRadar: Anthropic claims Chinese hackers hijacked Claude

KI für SEO: Zero-Click, GEO-Hype und 3 Agenten für die Praxis

Folge 11 · · 12 Aussagen
FaktencheckTeilweise korrekt„Google hat im Bereich der Suchmaschinen 90 % Marktanteil (Riesenmarktanteile in Deutschland).“

Weltweit stimmt die Größenordnung: Laut Statcounter liegt Google 2026 global bei rund 91 %. Für Deutschland ist die Zahl 2026 aber zu hoch gegriffen: Statcounter weist je nach Monat rund 80–86 % aus (April 2026: 80,2 %, Juli 2026: 85,6 %), mobil über 94 %, am Desktop nur rund 75 %.

Richtig ist: In Deutschland liegt Googles Suchmaschinen-Marktanteil 2026 laut Statcounter bei rund 80–86 % (mobil ~94 %, Desktop ~75 %); weltweit sind es rund 91 %.

  1. Blogmojo: Suchmaschinen-Marktanteile 2026
  2. Sagemedia: Suchmaschinen-Marktanteile (Statcounter, April 2026)
FaktencheckBestätigt„E-E-A-T steht für Experience, Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness und ist eine zentrale Qualitätsgrundlage bei Google.“

Korrekt: Google hat im Dezember 2022 die Quality Rater Guidelines von E-A-T auf E-E-A-T erweitert und die Komponente Experience (eigene Erfahrung) ergänzt. Die vier Begriffe entsprechen exakt der offiziellen Definition.

  1. Google Search Central Blog: E-E-A-T in den Quality Rater Guidelines
FaktencheckBestätigt„ChatGPT hat Reddit quasi über Nacht fast komplett als Quelle aus den Antworten herausgenommen.“

Mehrere Tracking-Anbieter belegen das: Laut Promptwatch fiel Reddits Anteil an ChatGPT-Search-Zitaten im August 2026 innerhalb weniger Tage von ca. 3,8 % auf ca. 0,5 % (−86 %); Otterly maß −73 % und mehr. Bereits im September/Oktober 2025 gab es einen ähnlichen Einbruch von ~14 % auf unter 2 %. Bei Google AI Overviews/Gemini blieb Reddit dagegen weitgehend stabil zitiert.

  1. Promptwatch: Reddit Citations Are Dropping in ChatGPT
  2. Search Engine Land: Reddit's ChatGPT Search citations fell 86% in four days
  3. Axios: Reddit fades from ChatGPT citations
FaktencheckBestätigt„Die Klicks auf organische Ergebnisse sinken massiv, und 83 % der Personen, die Informationen in der AI Overview bekommen, klicken nicht auf die Quellen.“

Die 83 % decken sich mit Similarweb-/Branchendaten: Suchanfragen mit AI Overview enden zu rund 83 % ohne Klick (Basis ohne AI Overview: ~60 %). Die Pew-Studie (März 2025, ~69.000 Suchanfragen) zeigt zudem, dass mit AI Overview nur 8 % statt 15 % auf organische Ergebnisse klicken und nur ~1 % auf Quellenlinks in der KI-Box selbst.

  1. Growsta: AI Overviews & Traffic-Verlust – die Daten 2026
  2. Retresco: Pew Research – Übersichten mit KI halbieren die Klickrate
  3. SERPs.io: Zero-Click Searches – AI Mode vs. AI Overviews
FaktencheckBestätigt„Im AI Mode klicken 92 bis 94 % der Nutzer nicht auf die Quelle der Information.“

Bestätigt durch Semrush/Datos-Clickstream-Analysen (~69 Mio. Google-Sessions, US-Desktop 2025): 92–94 % der AI-Mode-Sessions enden ohne Klick auf eine externe Website, nur 6–8 % führen zu einem Besuch. Seer Interactive kam 2026 auf 93 %. Die Zahl stammt allerdings von Drittanbietern, nicht direkt von Google.

  1. Search Logistics: Zero Click Search Statistics 2026
  2. Thrive Agency: Google AI Mode Statistics 2026
FaktencheckTeilweise korrekt„1- bis 2-Wort-Anfragen sind von 42 % der Impressionen im Januar 2025 auf 24 % im August 2026 gefallen; diese Information hat Google zur Verfügung gestellt.“

Die Zahlen stimmen exakt: Eine im September 2026 bei Search Engine Land veröffentlichte Analyse von Google-Ads-Daten (Jason Tabeling) zeigt den Rückgang der 1–2-Wort-Anfragen von 42 % auf 24 % der Impressionen, während 3–4-Wort-Anfragen von 33 % auf 48 % stiegen. Es handelt sich aber um die Auswertung eines einzelnen Google-Ads-Datensatzes durch einen Branchenexperten, nicht um eine offizielle Google-Veröffentlichung; der Zeitraum umfasst zudem ca. 19 Monate, nicht ein Jahr.

Richtig ist: Die Zahlen (42 % → 24 %) stammen aus einer Google-Ads-Datenanalyse von Jason Tabeling, veröffentlicht bei Search Engine Land – nicht direkt von Google – und beziehen sich auf Januar 2025 bis August 2026 (rund 1,5 Jahre).

  1. Search Engine Land: Google Ads data shows query length shift post-AI Mode
  2. Krick: Warum Suchanfragen immer länger werden
FaktencheckTeilweise korrekt„30 % der Deutschen behaupten, sie haben ChatGPT (bzw. nutzen es).“

Die Größenordnung ist plausibel, die Studien streuen aber je nach Definition: Laut YouGov (April 2025) haben 43 % der Deutschen ChatGPT bereits genutzt, laut D21-Digital-Index 2024/25 rund 25 %; die ARD/ZDF-Medienstudie 2025 nennt 22 % wöchentliche Nutzung. 30 % liegt also mitten in dieser Spanne, ist aber keine belegte Einzelzahl.

Richtig ist: Je nach Studie haben 25–43 % der Deutschen ChatGPT schon einmal genutzt (D21: 25 %, YouGov 4/2025: 43 %); rund 22 % nutzen es mindestens wöchentlich.

  1. Retail News: YouGov – 43 % der Deutschen haben ChatGPT genutzt
  2. Statista/D21: ChatGPT setzt sich in Deutschland durch
  3. GPT Insights: ChatGPT-Nutzer in Deutschland
FaktencheckBestätigt„Es gibt ein Crawling-Budget von Google, das anfangs niedrig ist und mit der Wichtigkeit der Seite steigt; zu viele unwichtige Seiten verschwenden es.“

Das Konzept ist offiziell dokumentiert: Google beschreibt das Crawl-Budget als Kombination aus Crawling-Kapazität und Crawling-Bedarf, der u. a. von Popularität und Aktualität der Inhalte abhängt; viele wertlose URLs können das Crawling wichtiger Seiten verzögern. Einschränkung: Google betont, dass Crawl-Budget-Management vor allem für sehr große Websites (ab ca. 1 Mio. Seiten bzw. mittelgroße Sites mit sehr häufigen Änderungen) relevant ist, nicht für typische KMU-Websites.

  1. Google Search Central: Crawl-Budget-Verwaltung für große Websites
FaktencheckBestätigt„Google kommuniziert, dass KI-generierter Content in Ordnung ist, solange er für Menschen gemacht wird und Mehrwert bietet.“

Korrekt: In den offiziellen Guidelines (Februar 2023) stellt Google klar, dass hochwertige Inhalte unabhängig von der Produktionsmethode belohnt werden – entscheidend sind Hilfreichkeit für Menschen und E-E-A-T. KI-Einsatz primär zur Ranking-Manipulation (Massen-Content) verstößt dagegen gegen die Spam-Richtlinien.

  1. Google Search Central: Google Search's guidance about AI-generated content
FaktencheckSo nicht korrekt„Damals Ende 2023 kam ChatGPT auf den Markt.“

ChatGPT wurde von OpenAI am 30. November 2022 veröffentlicht – also Ende 2022, nicht Ende 2023. Bereits im Januar 2023 gaben in Deutschland 9 % der Befragten an, das Tool genutzt zu haben.

Richtig ist: ChatGPT kam am 30. November 2022 auf den Markt, also Ende 2022.

  1. OpenAI: Introducing ChatGPT
  2. Retail News: ChatGPT-Nutzung in Deutschland seit November 2022
FaktencheckBestätigt„Das Outreach-Tool Pitchbox kostet mehrere hundert Euro im Monat.“

Im Wesentlichen korrekt: Pitchbox startet aktuell bei ca. 165 US-Dollar pro Monat (Pro-Plan), die gängigen Pläne Advanced und Scale liegen bei 420 bzw. 675 US-Dollar monatlich, Enterprise-Preise sind individuell (früher ca. 1.500 US-Dollar). Für typische Agentur-Nutzung sind mehrere hundert Euro/Monat realistisch.

  1. Pitchbox: Pricing
  2. PricingNow: Pitchbox Pricing 2026
FaktencheckBestätigt„Google möchte, dass bezahlte Beiträge/Backlinks als bezahlt gekennzeichnet werden.“

Korrekt im Sinne der Google-Richtlinien: Gekaufte oder verkaufte Links, die PageRank weitergeben, gelten als Linkspam, sofern sie nicht mit rel="sponsored" oder rel="nofollow" entwertet werden. Ergänzend gilt in Deutschland unabhängig davon eine gesetzliche Kennzeichnungspflicht für bezahlte redaktionelle Beiträge (Schleichwerbeverbot).

  1. Google Search Central: Spam-Richtlinien (Linkspam)
  2. Google Search Central: Ausgehende Links kennzeichnen (rel=sponsored/nofollow)

Alle nutzen dieselbe KI: So gewinnst du trotzdem bei Google Ads

Folge 10 · · 10 Aussagen
FaktencheckBestätigt„Bei Performance Max kann man keine Keywords mehr hinterlegen, sondern nur noch Suchthemen.“

Performance Max arbeitet laut Google-Dokumentation mit Targeting ohne Keywords; stattdessen lassen sich bis zu 50 Suchthemen pro Asset-Gruppe als Signale hinterlegen. Lediglich auszuschließende (negative) Keywords sind auf Kampagnen- und Kontoebene möglich – klassisches Keyword-Buchen gibt es in PMax nicht.

  1. Google Ads-Hilfe: Suchthemen
  2. Google Ads-Hilfe: Suchthemen in Performance Max-Kampagnen verwenden
FaktencheckTeilweise korrekt„Über die normale Google Ads API hat man keinen Zugriff auf den Keyword Planner.“

Die Google Ads API bietet mit dem KeywordPlanIdeaService (generateKeywordIdeas) ausdrücklich eine dem Keyword Planner ähnliche Funktionalität. Allerdings gibt es Hürden: Es braucht(e) ein Entwickler-Token bzw. mindestens Basic Access, und ohne aktive Werbeausgaben liefert Google nur grobe Suchvolumen-Spannen statt genauer Werte.

Richtig ist: Der Keyword Planner ist über die Google Ads API (KeywordPlanIdeaService) grundsätzlich zugänglich – jedoch nur mit freigeschaltetem API-Zugang (Basic/Standard) und vollen Daten erst bei aktivem Werbekonto mit Ausgaben.

  1. Google for Developers: Keyword Ideas – Google Ads API
  2. Google for Developers: Developer token
FaktencheckBestätigt„Offline-Conversions (z. B. ob ein Lead wirklich Kunde wurde) kann man nachträglich per CSV oder regelmäßigem Upload in Google Ads importieren.“

Google Ads unterstützt den Import von Offline-Conversions per Datei-Upload (CSV, TSV, XLS/XLSX, Google Sheets), einmalig oder als geplanter, regelmäßiger Upload, sowie automatisiert über API/Data Manager. Damit lassen sich Abschlüsse aus dem CRM den ursprünglichen Anzeigenklicks (GCLID) zuordnen.

  1. Google Ads-Hilfe: Offline-Conversion-Importe
  2. Google Ads-Hilfe: Conversions mithilfe von Dateien importieren
FaktencheckTeilweise korrekt„In den USA kauft ein Großteil der kaufkräftigen Personen ein iPhone statt eines Android-Geräts; iOS-Nutzer sind tendenziell zahlungskräftiger.“

iPhones dominieren den US-Markt mit rund 53–57 % Nutzeranteil, und Apple ist im Premium-/Flaggschiff-Segment klar führend (laut CIRP ca. 64 % der Flaggschiff-Verkäufe); zudem entfällt ein überproportionaler Anteil der App-Ausgaben auf iPhone-Nutzer. Die pauschale Aussage, fast jeder Wohlhabende kaufe ein iPhone, ist aber überspitzt – Samsung & Co. halten auch im Premium-Bereich relevante Anteile.

Richtig ist: iOS hält in den USA rund 53–57 % Marktanteil und dominiert insbesondere das Premium-Segment; iOS-Nutzer geben im Schnitt mehr aus – eine vollständige Dominanz bei kaufkräftigen Kunden ist aber nicht belegt.

  1. Statista: Smartphone-Marktanteile Hersteller USA
  2. Apfellike/CIRP: iPhone-Verkäufe in den USA
FaktencheckBestätigt„In Google-Suchkampagnen kann man nicht gezielt nur iOS-Nutzer ansprechen – bei Display-Kampagnen ist das möglich.“

Die Ausrichtung auf einzelne Betriebssysteme, Gerätemodelle und Anbieter ist für Suchkampagnen nicht verfügbar, im Displaynetzwerk dagegen über erweiterte Geräteoptionen möglich. Google dokumentiert die OS-Ausrichtung nur für Display-/App-Umfelder.

  1. traffic3: Erweiterte Kampagnen – Ausrichtung auf Betriebssysteme
  2. Google Ads-Hilfe: Ausrichtung auf Mobilgeräte festlegen
FaktencheckBestätigt„Bestandskundendaten kann man hashen (verschlüsseln) und an Google hochladen, damit Kampagnen auf Basis dieser Kundenlisten ausgerichtet werden.“

Beim Kundenabgleich (Customer Match) werden Kundendaten wie E-Mail-Adressen und Telefonnummern mit dem SHA-256-Algorithmus gehasht – entweder vorab durch den Werbetreibenden oder automatisch durch Google Ads – und dann mit Google-Konten abgeglichen. Voraussetzung ist u. a. die Bestätigung, dass die Daten richtlinienkonform (inkl. Einwilligung) erhoben wurden.

  1. Google Ads-Hilfe: Liste zum Kundenabgleich per Datendatei erstellen
  2. Google Ads-Hilfe: Kundenabgleich
FaktencheckTeilweise korrekt„Google hat auf seinem großen Marketing-Event neue Conversion-Arten angekündigt, bei denen auch das bloße Sehen einer Anzeige (z. B. Branding) mit einer späteren Conversion – etwa 90 Tage später – anteilig verrechnet wird.“

Kern stimmt: Auf der Google Marketing Live 2025 kündigte Google eine Multi-Touchpoint-Attribution inklusive Impressionen mit View-through-Conversions an, und zur GML 2026 kam die VTC-Gebotsoptimierung für Demand Gen. Das Zeitfenster ist jedoch konfigurierbar (Standard 1 Tag, typisch bis 30 Tage) – die genannten 90 Tage sind für View-through-Conversions nicht belegt; das Event heißt zudem Google Marketing Live, nicht „Google Marketing I/O“.

Richtig ist: Google kündigte auf der Google Marketing Live Multi-Touchpoint-Attribution inkl. Impressionen und View-through-Conversion-Optimierung an; das VTC-Zeitfenster ist einstellbar (standardmäßig 1 Tag, üblich bis 30 Tage), nicht pauschal 90 Tage.

  1. Google Ads-Hilfe: Google Marketing Live 2025 – Alle Ankündigungen
  2. Google Accelerate: View-through conversion (VTC) optimization (GML 2026)
  3. Google Ads-Hilfe: Conversion-Tracking-Zeiträume
FaktencheckTeilweise korrekt„Bei Displayanzeigen hat man normalerweise eine Klickrate von etwa 1 %.“

Die Richtung stimmt (niedrige einstellige CTR), aber gängige Benchmarks liegen deutlich darunter: Der Durchschnitt im Google Displaynetzwerk wird mit ca. 0,35–0,46 % angegeben, typische Spannen mit 0,1–0,5 %; nur einzelne Branchen wie Immobilien erreichen rund 1 %. Eine CTR von 5 % wäre damit tatsächlich außergewöhnlich hoch.

Richtig ist: Die durchschnittliche Display-CTR liegt bei etwa 0,35–0,5 %, nicht bei 1 %; 1 % gilt bereits als überdurchschnittlich gut.

  1. HubSpot: Click-Through-Rate – Benchmarks (WordStream-Daten)
  2. The Ad Spend: Google Display Network Benchmarks
  3. Adbrains: Google Display Network – CTR-Benchmarks
FaktencheckBestätigt„Man muss Google Ads mitteilen, dass ein Asset mit KI erstellt wurde – dafür gibt es ein Kästchen, das man anklicken muss.“

Google hat ab Juli 2026 Einstellungen für KI-Inhaltskennzeichnungen in Google Ads, Display & Video 360, Campaign Manager 360, Merchant Center und Ads Editor ausgerollt; für KI-generierte oder KI-bearbeitete Bild-/Video-Assets sind in der EU (sowie Indien und New York) Offenlegungen bzw. Labels erforderlich. Hintergrund ist u. a. die Kennzeichnungspflicht nach Art. 50 EU AI Act, die seit dem 2. August 2026 greift; von Googles eigener KI erstellte Assets werden automatisch gekennzeichnet, extern erstellte müssen manuell markiert werden.

  1. Google Ads-Hilfe: Generative KI in Demand Gen – KI-Labels
  2. Google Ads-Richtlinien: Aktualisierung der KI-Kennzeichnungsanforderungen (Juli 2026)
  3. Die Online Experten: Google Ads – Kennzeichnung von KI-Werbeinhalten
FaktencheckTeilweise korrekt„Claude (Anthropic) wollte die Preise enorm steigern, dann kam der Wettbewerb aus China, weshalb man die Preise nicht sofort so hochsetzen konnte.“

Belegt ist beides nur in Teilen: Anthropic hat die API-Preise für Claude Sonnet 5 zum 31. August 2026 tatsächlich um 50 % erhöht (Ende der Einführungsrabatte), und chinesische Anbieter wie DeepSeek üben massiven Preisdruck aus (dauerhafte Preissenkung um 75 % im Mai 2026). Ein dokumentierter Rückzieher Anthropics von geplanten Preiserhöhungen wegen der China-Konkurrenz lässt sich jedoch nicht belegen – die Erhöhung wurde trotz des Wettbewerbs umgesetzt.

Richtig ist: Anthropic hat die Claude-API-Preise (Sonnet 5) ab 31.08.2026 um 50 % erhöht; DeepSeek aus China setzte den Markt zuvor mit einer dauerhaften Preissenkung um 75 % unter Druck – ein Verzicht Anthropics auf Preiserhöhungen wegen der China-Konkurrenz ist nicht belegt.

  1. t3n: Deepseek-Preisnachlass setzt Anthropic und OpenAI unter Druck
  2. ad-hoc-news: Anthropic erhöht API-Preise für Claude Sonnet 5 um 50 %

Conversion-Rate-Optimierung: Der günstigste Weg zu mehr Kunden

Folge 9 · · 11 Aussagen
FaktencheckBestätigt„Laut StatCounter sind ungefähr 51 % des Web-Traffics in Deutschland mobil.“

StatCounter Global Stats weist für Deutschland seit einigen Jahren einen mobilen Anteil von rund der Hälfte der Seitenaufrufe aus; Deutschland liegt damit leicht unter dem weltweiten Durchschnitt von knapp 60 %. Die Größenordnung von ~51 % ist mit den StatCounter-Daten vereinbar.

  1. StatCounter Global Stats – Desktop vs Mobile vs Tablet Market Share Germany
  2. Statista – Anteil mobiler Endgeräte an allen Seitenaufrufen (StatCounter-Daten)
FaktencheckSo nicht korrekt„Bei Google sind 80 % der Suchanfragen lokal.“

Gängige Studien beziffern den Anteil lokaler Suchanfragen deutlich niedriger: häufig zitiert werden 46 % (lokale Suchintention), Think with Google nannte rund 30 %, eine deutsche Auswertung kommt auf knapp 50 %. Ein Wert von 80 % ist durch keine belastbare Quelle gedeckt.

Richtig ist: Je nach Studie haben etwa 30 bis knapp 50 % der Google-Suchanfragen einen lokalen Bezug (häufig zitierter Wert: 46 %).

  1. Beyondweb – SEO-Statistiken (46 % lokale Suchanfragen)
  2. digital lokal – Studie zur lokalen Suche in Google (~50 %)
  3. huenemohr.de – Local-SEO-Statistiken (30 % laut Think with Google)
FaktencheckBestätigt„Onlineshops haben in der Regel Conversion-Raten von 1,5 bis 4 %; bei teuren Warenkörben wie Möbeln liegen sie bei 0,5 bis 1 %.“

Branchen-Benchmarks liegen im genannten Korridor: Shopify nennt durchschnittlich 2,5–3 %, uptain rund 2,2 %, Adobe 3,65 %. Für Möbel weisen Analysen 0,8 % (Elaboratum/Möbelmarkt) bzw. 1,4 % für Home & Furniture (Smart Insights) aus – die genannte Spanne von 0,5–1 % passt gut.

  1. Shopify – Durchschnittliche E-Commerce Conversion Rates
  2. Möbelmarkt – E-Commerce Branchenindex (Möbel: 0,8 %)
  3. Smart Insights – E-commerce conversion rate benchmarks
FaktencheckTeilweise korrekt„Bei Leads liegt die Conversion-Rate für kostenlose Newsletter-Anmeldungen bei 5–10 %, bei Dienstleistungsanfragen bei 3–9 %.“

Die Richtung stimmt: Lead-Landingpages konvertieren höher als Shops. Unbounce nennt einen Median von 6,6 % über alle Branchen (Durchschnitt je nach Studie 4–5,9 %); für anspruchsvollere Anfragen wie Demo-/Beratungsanfragen werden eher 1–5 % bzw. 5–8 % als gut angegeben. Die genannten Spannen sind plausibel, aber am oberen Rand der veröffentlichten Benchmarks.

Richtig ist: Benchmarks: Median rund 6,6 % über alle Lead-Landingpages; einfache Opt-ins (z. B. Newsletter) oft 5–10 %+, konkrete Dienstleistungsanfragen eher 1–8 % je nach Branche und Hürde.

  1. Leadpages – Landing Page Conversion Benchmarks 2026 (Unbounce-Median 6,6 %)
  2. Popupsmart – What is a Good Landing Page Conversion Rate (Unbounce: 4,02 % Lead-Gen)
FaktencheckBestätigt„Viele Nutzer schließen eine Seite bereits nach rund 3 Sekunden Ladezeit; 5 Sekunden Ladezeit sind ein Dealbreaker.“

Laut Google-Daten brechen 53 % der mobilen Besuche ab, wenn die Seite länger als 3 Sekunden lädt; bei 5 Sekunden Wartezeit steigt die Absprungwahrscheinlichkeit laut Google auf rund 90 %. Die Aussage der Hosts ist damit gut belegt.

  1. Think with Google – Mobile Geschwindigkeit: Jede Sekunde zählt
  2. Think with Google – Bewertung der Geschwindigkeit auf Mobilgeräten
FaktencheckTeilweise korrekt„Google berücksichtigt bei Indexierung und Ranking primär die mobile Seite, und die Ladezeit ist dabei einer der wichtigsten Faktoren.“

Korrekt ist: Google nutzt Mobile-First-Indexierung (crawlt und bewertet die mobile Version) und die Ladezeit ist seit dem Speed Update (Juli 2018) bzw. den Core Web Vitals ein offizieller Rankingfaktor. Google selbst stuft die Ladezeit aber als einen von vielen Faktoren ein, der vor allem sehr langsame Seiten betrifft – nicht als einen der wichtigsten Rankingfaktoren.

Richtig ist: Google indexiert mobil-first und nutzt die Ladezeit seit 2018 als Rankingfaktor; sie ist jedoch ein nachrangiges Signal gegenüber Relevanz und Inhalt und wirkt sich vor allem bei sehr langsamen Seiten aus.

  1. Handelskraft – Google Mobile First: Ladezeit wird Rankingfaktor
  2. online-marketing.de – Google wechselt zur Mobile-First-Indexierung
FaktencheckTeilweise korrekt„Cookie-Consent-Banner erhielten früher allein durch Größe und Farbe des Akzeptieren-Buttons teilweise 20–30 % mehr Zustimmungen; heute wird gefordert, dass Akzeptieren- und Ablehnen-Button gleichwertig gestaltet sind.“

Studien bestätigen starke Design-Effekte: In einem Experiment stieg die Ablehnungsrate von 17 % auf 34 %, sobald eine gleich sichtbare Ablehnen-Option vorhanden war; laut etracker verlieren rechtskonform gestaltete Banner im Schnitt rund 14 Prozentpunkte Zustimmung. Auch die Anforderung gleichwertiger Buttons durch Aufsichtsbehörden und Rechtsprechung (z. B. LG Rostock 2020) ist belegt. Die konkrete Spanne von 20–30 % ist als Praxiswert plausibel, aber nicht exakt so dokumentiert.

Richtig ist: Belegt sind Design-Effekte in der Größenordnung von ca. 14 bis über 17 Prozentpunkten Unterschied bei der Zustimmungs-/Ablehnungsrate; Aufsichtsbehörden verlangen inzwischen gleichwertig gestaltete Akzeptieren- und Ablehnen-Buttons.

  1. ignite.video – 29 Studien zu Cookie-Bannern und Consent-Raten
  2. etracker – Cookie-Consent-Studie und rechtskonforme Gestaltung
  3. Heuking – Empfehlungen zur Gestaltung von Cookie-Bannern (LG Rostock)
FaktencheckBestätigt„Bei Shopify gibt es eine Adressvervollständigung im Checkout: Man beginnt die Adresse einzugeben und bekommt direkt Auswahloptionen.“

Der Shopify-Checkout enthält standardmäßig eine Adress-Autovervollständigung auf Basis von Google Autocomplete; die Funktion ist für alle Händler verfügbar, per Default aktiv und kann in den Checkout-Einstellungen deaktiviert werden.

  1. Shopify Help Center – Set up address collection preferences (Address autocompletion)
FaktencheckBestätigt„Focus zeichnet Anwälte als „Top-Anwalt“ aus, was als Vertrauenssignal genutzt werden kann.“

Das Nachrichtenmagazin FOCUS veröffentlicht regelmäßig (in Zusammenarbeit mit Statista) Listen der „Top-Anwälte“ bzw. „Top-Rechtsanwälte“ auf Basis von Kollegenempfehlungen; 2025 wurden über 20.000 Fachanwälte zur Befragung eingeladen. Die Auszeichnung wird von Kanzleien breit als Qualitätssiegel beworben.

  1. Familienanwälte Aachen – FOCUS Top-Anwälte (Methodik mit Statista)
  2. SNP – FOCUS-Auszeichnung Top-Anwälte 2025
FaktencheckBestätigt„Die aktuell am besten funktionierenden, KI-gesteuerten Kampagnentypen sind bei Google die Performance-Max-Kampagnen und bei Meta die Advantage-Plus-Kampagnen.“

Performance Max (Google) und Advantage+ (Meta) sind tatsächlich die dominierenden, vollautomatisierten KI-Kampagnentypen der beiden Plattformen, die Targeting, Gebote und Ausspielung per Machine Learning steuern. Laut Google erzielen Werbetreibende mit PMax im Schnitt über 18 % mehr Conversions bei vergleichbaren Kosten; unabhängige Tests (z. B. Haus-Studie zu Advantage+) zeigen allerdings, dass sie nicht in jedem Fall manuelle Kampagnen schlagen.

  1. NA Media Experts – Google Performance Max vs. Meta Advantage+ 2026
  2. Channable – Performance Max (PMax) Kampagnen
FaktencheckNicht belegt„Für sinnvolle A/B-Tests braucht man mindestens rund 200 Nutzer pro Monat und mindestens einen Monat Testlaufzeit.“

Eine feste Mindestgrenze von 200 Nutzern pro Monat ist in der Fachliteratur nicht belegt; die nötige Stichprobengröße hängt statistisch von Basis-Conversion-Rate, erwartetem Uplift und Signifikanzniveau ab und liegt für aussagekräftige Tests meist deutlich höher (oft mehrere tausend Besucher bzw. mehrere hundert Conversions pro Variante). Die Hosts kennzeichnen den Wert selbst als grobe Schätzung.

Richtig ist: Die benötigte Stichprobe muss per Sample-Size-Rechner bestimmt werden; bei typischen Conversion-Rates von 2–5 % sind für signifikante A/B-Tests meist deutlich mehr als 200 Besucher pro Monat nötig.

  1. VWO – A/B-Testing und Landingpage-Optimierung (Signifikanz und Stichproben)

Das Ende von WordPress? KI-Websites gegen den 60-%-Marktführer

Folge 8 · · 12 Aussagen
FaktencheckBestätigt„42 % aller Websites weltweit laufen mit WordPress, und unter den CMS hat WordPress rund 60 % Marktanteil.“

W3Techs-Daten bestätigen die Größenordnung: Im Sommer 2026 liegt WordPress bei ca. 41–42 % aller Websites und bei ca. 59–60 % Marktanteil unter Websites mit bekanntem CMS (z. B. 41,2 % bzw. 59,1 % per August 2026). Die Zahlen der Hosts sind damit im Rahmen der Rundung korrekt.

  1. Blogmojo – WordPress-Statistiken 2026 (W3Techs-Daten)
  2. HostPress – WordPress Marktanteil 2026
FaktencheckTeilweise korrekt„Der WordPress-Marktanteil ist vom letzten Jahr auf dieses Jahr nur um 1 Prozentpunkt gesunken – von 43 % auf 42 %.“

Richtung stimmt, Tempo nicht ganz: Laut Search Engine Journal (W3Techs) fiel der Anteil von 43,2 % (Dez. 2025) auf 41,9 % (Mai 2026), also 1,3 Punkte in nur sechs Monaten. Im Jahresvergleich Juli 2025 zu Juli 2026 beträgt der Rückgang sogar rund 2,2 Punkte (43,4 % auf 41,2 %).

Richtig ist: Der Rückgang hat sich 2026 beschleunigt: ca. −1,3 Prozentpunkte allein von Dezember 2025 bis Mai 2026 und rund −2,2 Punkte im Jahresvergleich (Juli 2025: 43,4 % → Juli 2026: 41,2 %).

  1. Search Engine Journal – WordPress Market Share Declines
  2. DiviFlash – CMS Statistics 2026 (W3Techs)
FaktencheckBestätigt„Im WordPress-Ökosystem stecken rund 600 Milliarden US-Dollar jährlich.“

Die von WP Engine beauftragte Studie „The Value of WordPress“ bezifferte die WordPress-Ökonomie auf 596,7 Mrd. USD (2020) mit Prognose von 635,5 Mrd. USD für Ende 2021. Die Zahl ist also belegt, stammt allerdings aus 2021 und wird seither nur fortgeschrieben zitiert.

  1. WP Engine – The Value of WordPress (Studie)
  2. Business Wire – WordPress Economy Study (2021)
FaktencheckBestätigt„Nach WordPress kommt als zweitgrößtes CMS erst Shopify mit ungefähr 6 % (später: 7–8 %).“

Shopify ist laut W3Techs klar die Nummer 2: rund 7,6–7,7 % Marktanteil unter Websites mit bekanntem CMS bzw. ca. 5,3 % aller Websites (Mitte 2026). Beide im Podcast genannten Werte liegen je nach Messgröße im korrekten Bereich, der Abstand zu WordPress ist enorm.

  1. MobiLoud – CMS Market Share 2026
  2. Blogmojo – WordPress-Statistiken 2026
FaktencheckTeilweise korrekt„Mit WordPress 7.0 (bzw. einem der letzten Updates) bietet WordPress einen MCP-Server an, über den KI auf das CMS zugreifen kann.“

Die Grundlage stimmt: Die Abilities API kam mit WordPress 6.9 (Dez. 2025) in den Core, WordPress 7.0 (Mai 2026) ergänzte die JavaScript-Ebene und den AI Client. Der eigentliche MCP-Server läuft aber über das separate offizielle Plugin „MCP Adapter“ und ist nicht im 7.0-Core gebündelt.

Richtig ist: WordPress unterstützt MCP über das offizielle, separat zu installierende Plugin „WordPress MCP Adapter“, das auf der mit 6.9/7.0 eingeführten Abilities API aufsetzt – ein MCP-Server ist nicht direkt in WordPress 7.0 enthalten.

  1. WordPress Developer Blog – Introducing the WordPress MCP Adapter
  2. Smackcoders – WordPress MCP Servers: Developer Guide 2026
FaktencheckNicht belegt„Google arbeitet an einem Update, das in den nächsten Monaten released wird und KI-Inhalte sehr stark abstrafen wird.“

Für ein angekündigtes, gezieltes „KI-Abstraf-Update“ gibt es keine offizielle Bestätigung. Google betont weiterhin, dass nicht die Erstellungsmethode, sondern Qualität zählt; abgestraft wird „Scaled Content Abuse“. Auch das Spam-Update vom August 2026 wurde von Google ausdrücklich nicht als KI-spezifisch beschrieben – die Behauptung basiert auf Gerüchten/Social-Media-Interpretationen.

Richtig ist: Google straft KI-Inhalte nicht pauschal ab; die Spam-Richtlinien richten sich gegen massenhaft erzeugte, wertlose Inhalte – unabhängig davon, ob Mensch oder KI sie erstellt hat. Ein bestätigtes KI-spezifisches Update gibt es nicht.

  1. The SaaS Library – Does Google Penalize AI Content? (Aug. 2026)
  2. SEO Sherpa – Does Google Penalize AI Content?
FaktencheckBestätigt„Google sagt offiziell, KI-Content sei in Ordnung, solange er für Menschen gemacht ist; nur massenhafte Content-Produktion wird abgestraft.“

Das entspricht Googles offizieller Guidance: Belohnt wird hilfreicher Content unabhängig von der Erstellungsart („people-first“), während automatisiert erzeugte Inhalte primär zur Ranking-Manipulation als Spam (Scaled Content Abuse) gelten.

  1. Google Search Central – Guidance zu KI-generierten Inhalten
  2. Frase – Does Google Penalize AI Content?
FaktencheckTeilweise korrekt„Mittlerweile sind fast 50–60 % des Internets KI-erzeugt.“

Eine Graphite-Studie (Analyse von über 55.000 englischsprachigen Webseiten) stufte rund die Hälfte der neu veröffentlichten Artikel als überwiegend KI-generiert ein – der Anteil stabilisierte sich seit 2024 bei knapp über 50 %. Das gilt aber für neue Artikel, nicht für „das Internet“ insgesamt; andere Studien (z. B. Imperial College/Stanford) kommen für neue Websites nur auf ca. 35 %.

Richtig ist: Rund 50 % der neu veröffentlichten (englischsprachigen) Web-Artikel gelten laut Graphite als KI-generiert – nicht 50–60 % des gesamten Internets.

  1. Marketing-Börse – Jeder zweite Artikel ist KI-generiert (Graphite-Studie)
  2. SEO Südwest – Analyse: KI-Artikel übertreffen menschliche Inhalte
FaktencheckTeilweise korrekt„Claude fängt jetzt schon freiwillig an, KI-erstellte Inhalte zu watermarken.“

Anthropic hat tatsächlich angekündigt, dass Claude-Modelle, die ab dem 2. August 2026 erscheinen, unsichtbare, maschinenlesbare Wasserzeichen in generierten Text einbetten (weltweit, u. a. auch in Claude Code). Auslöser ist aber nicht Freiwilligkeit, sondern Artikel 50 des EU AI Act samt unterzeichnetem Code of Practice.

Richtig ist: Claude watermarkt neue Modell-Outputs seit August 2026 – allerdings primär zur Erfüllung der Transparenzpflichten des EU AI Act (Art. 50), nicht rein freiwillig.

  1. Anthropic – How Claude's text watermarking works
  2. Claude Help Center – How Claude marks AI-generated content
FaktencheckSo nicht korrekt„Das Claude-Abo, das man für Claude Code braucht, kostet etwa 50 € im Monat.“

Claude Code ist bereits im Claude-Pro-Abo für rund 20 US-Dollar/Monat enthalten (bei Jahreszahlung ab ca. 17 USD); die höheren Max-Stufen kosten 100 bzw. 200 USD. Einen ~50-€-Tarif gibt es nicht.

Richtig ist: Claude Code ist ab dem Pro-Abo für ca. 20 US-Dollar (ca. 17–18 €) pro Monat nutzbar; intensivere Nutzung kostet über Max-Abos 100 oder 200 US-Dollar monatlich.

  1. Bluebatch – Claude Code Preis 2026
  2. IT Service Wagner – Claude-Abo oder API? Preise 2026
FaktencheckBestätigt„Beim Verkaufen direkt in ChatGPT (in den USA) gehören Shopify und Etsy zu den ersten Anbindungen.“

OpenAI startete „Instant Checkout“ am 29. September 2025 für US-Nutzer: Käufe direkt im Chat zunächst bei US-Etsy-Sellern, über eine Million Shopify-Händler (u. a. Glossier, SKIMS) wurden als nächste Partner angekündigt und werden seither ausgerollt. Basis ist das mit Stripe entwickelte Agentic Commerce Protocol.

  1. OpenAI – Buy it in ChatGPT: Instant Checkout
  2. CNBC – ChatGPT Instant Checkout mit Etsy und Shopify
FaktencheckTeilweise korrekt„Bei Shopify kann man den Checkout nicht anpassen, weil er fest programmiert ist; nur Kleinigkeiten sind änderbar.“

Für Standard-Pläne stimmt die Richtung: Direkter Code-Zugriff (checkout.liquid) ist abgeschaltet, und auf den eigentlichen Checkout-Schritten sind nur Branding/Layout via Editor möglich. Shopify-Plus-Händler können den Checkout aber über Checkout Extensibility (UI Extensions, Functions, Branding API) deutlich anpassen; Danke- und Bestellstatusseiten sind in allen Plänen per Apps erweiterbar.

Richtig ist: Der Shopify-Checkout ist nicht frei programmierbar, aber anpassbar: In allen Plänen Branding/Layout und die Danke-/Statusseiten, mit Shopify Plus zusätzlich eigene Felder, Blöcke und Logik über Checkout Extensibility.

  1. Shopify – Shopify Extensions: der anpassbare Checkout
  2. we-site – Shopify Checkout anpassen und optimieren

Google Ads wird teurer: Die 4 wahren Ursachen – und was wirklich hilft

Folge 3 · · 12 Aussagen
FaktencheckBestätigt„Die Klickpreise bei Google Ads sind über den ganzen Markt hinweg in den letzten Jahren immer weiter gestiegen.“

Branchenbenchmarks bestätigen einen breiten Anstieg: Der durchschnittliche Search-CPC in Deutschland stieg von Q1 2024 bis Q1 2026 um rund 18 % (von ca. 1,12 € auf 1,32 €), und laut DACH-Auswertungen verzeichneten 87 % aller Branchen 2025 steigende CPCs. Im B2B-Bereich stieg der CPC für Non-Brand-Suchanzeigen von 8/2024 bis 7/2025 sogar um rund 29 %.

  1. Bravery Technology – Google Ads Statistiken 2026 (DACH)
  2. Adkontakt – Google Ads Benchmarks 2026 DACH
  3. Goldorange – Google Search Ads 2025 im B2B
FaktencheckBestätigt„Der erste große Corona-Lockdown in Deutschland kam 2020.“

Der erste bundesweite Lockdown mit weitreichenden Kontaktbeschränkungen und Geschäftsschließungen begann in Deutschland Mitte/Ende März 2020. Die Angabe der Hosts ist korrekt.

  1. Wikipedia – COVID-19-Pandemie in Deutschland (Chronik)
FaktencheckTeilweise korrekt„Bei Meta gab es Ende 2025/Anfang 2026 ein Update der grundlegenden Auktions-/Gebotsmechanik, das den CPM für alle Werbetreibenden sprunghaft ansteigen ließ.“

Belegt ist ein deutlicher CPM-Anstieg von rund 20 % pro Jahr in 2024/2025 und 2025/2026 (Triple Whale, Ryze-Benchmarks), getrieben durch KI-gestützte Auktionsdynamik (u. a. das 'Andromeda'-Update am Ausspielungssystem) und mehr Wettbewerb. Ein einzelnes, datierbares Update der Auktionsgebotsmechanik Ende 2025/Anfang 2026 mit sprunghaftem CPM-Anstieg lässt sich so nicht belegen.

Richtig ist: Metas CPMs stiegen 2024–2026 um ca. 20 % pro Jahr; Treiber sind Metas KI-Umbauten am Ausspielungs- und Auktionssystem (u. a. Andromeda, Advantage+) sowie steigender Wettbewerb – nicht ein einzelnes Auktions-Update Anfang 2026.

  1. Ryze – Meta Ads Benchmarks 2026 (CPM +20 % YoY)
  2. BTB Audits – Meta CPM Inflation 2026
  3. Triple Whale – Facebook Ad Benchmarks
FaktencheckBestätigt„Amazon hatte eine Zeit lang seine Google-Shopping-Anzeigen komplett abgeschaltet, ist aber wieder dabei.“

Amazon pausierte zwischen dem 21. und 23. Juli 2025 seine Google-Shopping-Anzeigen weltweit (über 20 internationale Domains plus USA) und kehrte Ende August 2025 auf den internationalen Märkten zurück, während die USA zunächst pausiert blieben. Bereits 2020 gab es eine kleinere Pause.

  1. Search Engine Land – Amazon resumes Google Shopping ads
  2. Digiday – Amazon cut Google Shopping ad spending
  3. PriceShape – Amazon pausierte Google Shopping Ads
FaktencheckBestätigt„Schon seit etwa 2016/2017 hat Amazon Google bei der Produktsuche überholt.“

Studien bestätigen die Richtung und den Zeitraum: In den USA starteten schon um 2016 mehr als 50 % der Produktsuchen bei Amazon, in Deutschland lag Amazon bereits 2015–2017 vor Google als Startpunkt der Produktsuche. Neuere Studien (Remazing/Appinio 2023) nennen sogar 74–79 % der Amazon-Shopper, die dort statt bei Google mit der Suche beginnen.

  1. shopanbieter.de – Kampf um die Produktsuche (2017)
  2. HORIZONT – Amazon Shopper Report
  3. OMR – Studie: Produktsuche startet bei Amazon
FaktencheckTeilweise korrekt„Ein Döner kostete 2010 rund 4 € in Hamburg bzw. 3,50 € in Berlin und liegt mittlerweile bei fast 10 €.“

Die früheren Preise von ca. 3,50–4 € sind plausibel belegt ('noch vor wenigen Jahren 3,50 €'). Aktuell liegt der bundesweite Durchschnitt aber eher bei 7–8 €; in Großstädten wie Frankfurt im Schnitt ca. 9,60 €, und nur einzelne Läden verlangen bereits über 10 €. Branchenvertreter erwarten, dass die 10-Euro-Marke bald erreicht wird.

Richtig ist: Der Döner kostet im Bundesschnitt aktuell etwa 7–8 €; in Großstädten sind 8–9,60 € üblich, einzelne Läden liegen über 10 € – 'fast 10 €' gilt also nur für teure Großstadtlagen, nicht flächendeckend.

  1. inFranken – Fleischkrise treibt Dönerpreis Richtung 10 Euro
  2. insideBW – Dönerpreise: Durchschnitt und Großstädte
FaktencheckBestätigt„Mit dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine sind die Energiepreise in Deutschland durch die Decke geschossen, wodurch die Leute weniger Geld für teure Produkte wie Möbel hatten.“

Destatis bestätigt massive Preissprünge: Importiertes Erdgas kostete im Februar 2022 rund 256 % mehr als ein Jahr zuvor, importiertes Erdöl lag im März 2022 87,5 % über Vorjahr. Laut Verivox stiegen die Energiekosten der Haushalte in der Spitze um 35 % und lagen im Oktober 2022 auf einem Allzeithoch; noch 2026 zahlen Haushalte rund 21 % mehr als vor dem Krieg.

  1. Destatis – Energiepreise: Hohe Steigerungen auf allen Wirtschaftsstufen
  2. Verivox – 1 Jahr Ukraine-Krieg: Energiekosten
FaktencheckBestätigt„Die Möbelbranche hat während Corona massiv profitiert, danach ist der Markt eingebrochen und es gehen immer mehr Möbelhändler pleite.“

Nach dem Corona-Boom brachen die Umsätze der deutschen Möbelhersteller 2024 um 7,4 % auf 16,4 Mrd. € ein, der Handel verlor 6–8 %. Laut Allianz Trade stiegen die Insolvenzen in der Möbelbranche 2024 auf über 230 Fälle – ein Zehn-Jahres-Hoch, mit weiter steigender Tendenz 2025.

  1. FalkenSteg/dpa – Möbelbranche in der Krise
  2. Insolvenzkarte – Möbel-Insolvenzen Statistiken
FaktencheckBestätigt„Meta hat granulare Ausrichtungsmöglichkeiten (auch demografische/interessenbasierte) entfernt, unter anderem aus Datenschutzgründen.“

Zum 19. Januar 2022 entfernte Meta Detailed-Targeting-Optionen zu sensiblen Themen (Gesundheit, Religion, politische Einstellung, sexuelle Orientierung u. a.). Ab Juni 2025 wurden zudem viele Interessenkategorien zu breiteren Gruppen zusammengelegt und Targeting-Ausschlüsse komplett gestrichen (aktiv ab 31.3.2025 bzw. final zum 15.1.2026).

  1. OnlineMarketing.de – Meta entfernt zentrale Targeting-Optionen
  2. Conversios – Meta Advantage+ vs. Detailed Targeting 2026
  3. AdsUploader – Meta Audience Targeting 2026
FaktencheckTeilweise korrekt„Die Kauflust in Deutschland ist generell niedriger und der Index sinkt jedes Jahr.“

Richtig ist: Das GfK/NIM-Konsumklima liegt seit 2022 auf historisch sehr niedrigem Niveau und die Anschaffungsneigung stagniert tief; Hauptgrund sind laut GfK die stark gestiegenen Preise für Energie und Lebensmittel. Der Index sinkt aber nicht kontinuierlich jedes Jahr – es gab z. B. 2023 acht Anstiege in Folge und Erholungsphasen Anfang 2024, gefolgt von neuen Rückschlägen (Juni 2026: −29,8 Punkte).

Richtig ist: Das Konsumklima verharrt seit 2022 auf sehr niedrigem Niveau, schwankt aber mit Erholungs- und Rückschlagsphasen – von einem jährlich kontinuierlich sinkenden Index kann man nicht sprechen.

  1. NIM/GfK – Konsumklima Januar 2025
  2. Handelsdaten.de – GfK-Konsumklima-Indikator (Juni 2026)
  3. Gabot/GfK – Kaufzurückhaltung durch Energie- und Lebensmittelpreise
FaktencheckBestätigt„Eine höhere Klickrate ist ein Qualitätsfaktor aus Googles Sicht und wird mit mehr Ausspielung und niedrigeren Klickpreisen belohnt.“

Der Google-Ads-Qualitätsfaktor setzt sich aus erwarteter Klickrate, Anzeigenrelevanz und Landingpage-Erfahrung zusammen; ein hoher Wert führt zu besseren Anzeigenpositionen und in der Regel niedrigeren CPCs. Die erwartete CTR gilt dabei in der Praxis als besonders einflussreiche Komponente.

  1. Ostend Digital – Qualitätsfaktor bei Google Ads
  2. klickwert – Google Ads Qualitätsfaktor verbessern
FaktencheckNicht belegt„Google Trends zeigt: Das Suchvolumen für generische Begriffe wie 'Schuhe' sinkt seit 2014, während Markensuchen wie 'Zalando' steigen – die Leute suchen immer mehr nach Marken.“

Für diese konkrete Trends-Behauptung ließ sich keine belastbare Quelle finden. Es gibt Belege für die generelle Bedeutung von Markensuchen und dafür, dass das Interesse an Zalando in Trends zeitweise stark war; ein durchgängiger Rückgang von 'Schuhe' seit 2014 bei gleichzeitig stetig steigendem 'Zalando'-Suchvolumen bis heute ist jedoch nicht dokumentiert – Zalando-Suchinteresse erreichte um 2020/21 seinen Höhepunkt und schwankt seitdem.

  1. Kundenwachstum – Google Trends: Markenvergleich Zalando/About You
  2. Website Boosting – Google liebt Marken

Für die Folgen 1, 2, 5, 6, 7 liegt noch kein Faktencheck vor.