Alle nutzen dieselbe KI: So gewinnst du trotzdem bei Google Ads

Folge 10 · · 1 Std. 19 Min.

10 Aussagen mit Quellen geprüft

Die Folge auf einen Blick

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Wenn KI bald in jeder Marketingabteilung Keywords recherchiert, Anzeigen schreibt und Gebote steuert – wodurch entsteht dann noch ein Vorsprung? Laurin und Shahab zeigen die Hebel, die bleiben: Datenfeedback und Lead-Qualität, First-Party-Daten, Landingpage, Strategie, Saisonalität und Marke. Dazu Praxisbeispiele von der Messe-Kampagne mit 5 % Klickrate bis zum Höhle-der-Löwen-Effekt – und eine ehrliche Antwort, welche Agenturen aussterben werden.

Das Wichtigste in Kürze

  1. Wenn KI die Umsetzung für alle gleich gut erledigt, entscheiden Datenqualität, Angebot, Strategie und Marke über den Wettbewerbsvorteil – nicht mehr das Handwerk.
  2. Melde Google nicht nur Conversions, sondern deren Wert zurück – per Lead-Scoring, Warenkorbwert und Offline-Conversion-Import optimiert die KI auf deine echten Geschäftsziele.
  3. First-Party-Daten wie gehashte Kundenlisten und serverseitiges Tracking sind ein Datenvorteil, den kein Wettbewerber kopieren kann.
  4. Die Landingpage ist der letzte Hebel komplett in deiner Hand: Eine Conversion-Rate von 2 statt 4 Prozent bedeutet 100 Prozent Umsatzunterschied.
  5. Events und Saisonalität musst du der KI proaktiv kommunizieren – drei Tage unnatürliche Daten können drei Wochen falsche Optimierung nach sich ziehen.
  6. Reine Fulfillment-Agenturen sterben aus: Die Zukunft gehört strategischer Beratung und erfolgsbasierten Modellen.

Heute nutzen noch nicht alle dieselbe KI – aber in ein, zwei Jahren wird sie in praktisch jeder Marketingabteilung angekommen sein. Bisher war die Umsetzung ein echter Differenzierungsfaktor: Es gibt gute und schlechte Texter, Grafikdesigner und Google-Ads-Manager. Wenn KI aber alles gleich gut umsetzt, stellt sich die Frage: Worauf kommt es dann noch an? Laurin und Shahab gehen dieser Frage mit Fokus auf Google Ads und Performance Marketing nach – inklusive der unbequemen Anschlussfrage, ob reine Umsetzungs-Agenturen überhaupt noch eine Daseinsberechtigung haben.

Was die Google-KI heute schon übernimmt

Die Gebotsstrategie liegt faktisch schon bei Google: Über Pixel auf unzähligen Websites weiß Google, welcher Nutzer typischerweise höhere Warenkörbe kauft – und bietet dann eben 3 Euro statt 1 Euro, weil die Kaufwahrscheinlichkeit hoch ist. Diese Signale hat kein SEA-Manager und kein externes Tool. Deshalb ergibt es Sinn, auf automatisierte Gebotsstrategien zu setzen: Du profitierst von einem Informationsvorsprung, den du manuell nie hättest.

Auch beim Rest schreitet die Automatisierung voran: Performance-Max-Kampagnen arbeiten gar nicht mehr mit klassischen Keywords, sondern mit Suchthemen. Bei Textanzeigen hinterlegst du heute einen Pool von 15 Titeln und mehreren Beschreibungen, aus dem Google kombiniert. AI-Max-Anzeigen passen sich sogar individuell an die konkrete Suchanfrage an. Und Bildanzeigen? Mit KI erstellte Produktbilder sind von professionellen Fotos oft nicht mehr zu unterscheiden. Laurins Fazit: Es ist egal, wie gut du den Hammer schwingen kannst – die Frage ist nur noch, wo du hinschlägst.

„Google nimmt diesen Bereich komplett in die eigene Hand und es macht auch natürlich Sinn, darauf zu setzen, weil dadurch hast du Informationsvorteile, die du nicht hast, wenn du manuelle Gebote einrichtest.“
Shahab YarahmadiHost · Profil ansehen

Über automatisierte Gebotsstrategien und Googles Datenvorsprung.

Der schleichende Kontrollverlust

Der Trend hat mit den gelockerten Keyword-Optionen begonnen: Früher konntest du sehr genau steuern, bei welcher Suchanfrage deine Anzeige erscheint. Heute nimmt sich Google die Freiheit, Synonyme und „sinnvolle" Varianten auszuspielen – selbst bei „genau passend". Googles Argument ist nicht falsch: Im KI-Zeitalter tippen Nutzer keine drei Keywords mehr ein, sondern ganze Fragen. Ein Beispiel aus der Folge: Wer sucht „Ich habe einen 2000-Liter-Swimmingpool, der wird langsam grün – gibt's dafür Dienstleister?", sucht faktisch nach Poolreinigung, ohne dass das Wort vorkommt. Das kann nur eine KI matchen. Gleichzeitig gilt: Google schränkt deine Kontrolle auch ein, um mehr Anzeigenplätze verkaufen zu können – mit dem Vorwand von mehr Reichweite.

„Deshalb schränkt Google deine Möglichkeit ein, damit er Gewinnmaximierung machen kann. Auf der anderen Seite mit dem Vorwand, dass du dadurch mehr Reichweite hast und mehr Kunden erreichen kannst.“
Shahab YarahmadiHost · Profil ansehen

Zum schleichenden Kontrollverlust bei den Keyword-Optionen.

„Es ist egal, wie gut du den Hammer schwingen kannst, und auch der Hammer an sich spielt keine Rolle mehr, sondern es ist nur die Frage, wo schlägst du mit dem Hammer hin.“
Laurin KorinthenbergHost · Profil ansehen

Warum das reine Handwerk als Differenzierungsfaktor wegfällt.

Externe KI: Was mit Claude Code heute schon geht

Innerhalb von Google Ads kannst du noch nicht einfach prompten „bau mir meine Kampagne" – außerhalb aber schon: Mit einem API-Key aus der Google Cloud Console verbindest du Claude Code mit deinem Werbekonto. Dann sagst du der KI, was deine Ziele sind, und lässt dir alle Fragen stellen, die sie braucht, um dein Unternehmen zu verstehen. Nur der Keyword Planner ist über die normale API nicht zugänglich – der Workaround: Claude schlägt Begriffe vor, du wirfst sie manuell in den Keyword Planner, exportierst die Tabelle und gibst sie zurück. Shahab hat es ausprobiert: Die komplette Kampagnenanlage per externer KI funktioniert bereits. In Zukunft wird Google das auch direkt im System ermöglichen.

Hebel 1: Datenfeedback – Qualität und Quantität

Die wichtigste Erkenntnis der Folge: KI ist keine Wunderwaffe, sondern eine Maschine, die Input in Output verwandelt. Oder salopp: Sie kann keine Scheiße zu Gold machen. Der größte Hebel, den du in der Hand hast, ist deshalb das Datenfeedback an Google.

Laurins Beispiel macht es greifbar: Zu niemandem ist ein Mensch so ehrlich wie zur Google-Suchleiste. Google kennt die Suchverläufe – und weiß, dass jemand, der erst dreimal Symptome wie „Stechen in der linken Brust" gesucht hat und dann „Kardiologie Hamburg", eine viel höhere Abschlusswahrscheinlichkeit hat als jemand, der nur für einen Verwandten recherchiert. Diese Daten hat kein SEA-Manager. Aber Google kann nur darauf optimieren, wenn du Erfolge sauber zurückmeldest – erst dann kann der Algorithmus Verbindungen herstellen.

„Diese Maschine KI kann keine Scheiße zu Gold machen. Wenn du KI was sehr Schlechtes gibst, dann kommt auch was sehr Schlechtes raus. Und wenn du KI Gold gibst, dann kommt auch Gold raus.“
Laurin KorinthenbergHost · Profil ansehen

Der erste Hebel: guter Input als Grundlage für gute KI-Ergebnisse.

„Zu niemandem ist ein Mensch so ehrlich wie zur Suchleiste von Google.“
Laurin KorinthenbergHost · Profil ansehen

Warum Google mit Suchverläufen die Abschlusswahrscheinlichkeit besser einschätzen kann als jeder SEA-Manager.

Und zwar nicht irgendwelche Erfolge, sondern die richtigen:

  • Wert statt Anzahl: Ein Onlineshop, der auf „möglichst viele Käufe" optimiert, bekommt viele niedrigpreisige Bestellungen mit hohen Versandkosten. Wer auf Conversion-Wert optimiert, bekommt Nutzer mit großen Warenkörben.
  • Einen Schritt weiter gehen: „Auf Umsatz optimieren" macht bald jeder Shopify-Shop automatisch – das ist kein Vorteil mehr. Der Vorteil entsteht, wenn du z. B. per Offline-Conversion-Import nachmeldest, dass ein Klick nicht nur 300 Euro beim Erstkauf gebracht hat, sondern 1.200 Euro in sechs Monaten.
  • Lead-Scoring: Bei einem Kunden von Shahab bewertet eine KI jeden eingehenden Lead sofort (0, 1 oder 5 Punkte), und dieser Wert geht ins System – die Gebotsstrategie optimiert dann auf Lead-Qualität statt Lead-Anzahl.
  • Selektiv melden: Willst du z. B. kaufkräftige iOS-Nutzer statt Android-Nutzer, meldest du nur die Registrierungen zurück, die über iOS kamen – das System lernt und liefert mehr davon.
„Wenn du sagst, ich will mehr Value haben, dann hast du keinen Wettbewerbsvorteil, weil die ganzen Werbekonten das Gleiche machen. Der Vorteil ist, wenn du einen Schritt weitergehst.“
Shahab YarahmadiHost · Profil ansehen

Über Offline-Conversions und Lead-Scoring als echten Datenvorsprung.

Neben der Qualität zählt die Quantität: Mit First-Party-Tracking über den eigenen Server (statt klassischer Drittanbieter-Cookies) darfst du DSGVO-bedingt mehr Conversions an Google senden – ein direkter Datenvorteil.

Hebel 2: First-Party-Daten und Kundenlisten

Deine Bestandskundendaten hat kein Wettbewerber. Wenn die Daten werblich verwendet werden dürfen (rechtlich prüfen!), kannst du sie gehasht, also verschlüsselt, zu Google hochladen – etwa deine 500 besten Traumkunden aus dem CRM. Google erkennt die Nutzer, analysiert ihre Eigenschaften und richtet Kampagnen auf ähnliche Profile aus. Alternativ nutzt du die Listen fürs Retargeting.

Hebel 3: Angebot und Landingpage

Dein Angebot kann die KI nicht nachmachen – es ist die Kerndifferenzierung deines Unternehmens: Preis, Bewertungen, Marktdauer, regionale Vorteile. Gib der KI nicht nur „meine Zielgruppe sind 35-jährige Mütter", sondern alles, was dein Angebot besonders macht.

Und dann die Landingpage: Steigt die Conversion-Rate von 2 auf 4 %, hast du 100 % mehr Umsatz – bei gleichem Werbebudget. Der Effekt geht weiter: Mehr Conversions bedeuten mehr Lernsignale für die KI, und plötzlich werden Keywords rentabel, bei denen du vorher nicht mitbieten konntest. Höhere Profitabilität heißt außerdem: mehr Budget – auch Treibstoff ist ein Differenzierungsfaktor. Laurins Warnung: Zwischen Klick und Abschluss entsteht die teuerste Lücke im ganzen Funnel. (Vertiefung: die Folge zur Conversion-Rate-Optimierung.)

„Zwischen Klick und wirklichem Abschluss entsteht die teuerste Lücke im ganzen Funnel.“
Laurin KorinthenbergHost · Profil ansehen

Zum Hebel Landingpage und Conversion-Strecke.

Hebel 4: Strategie, Saisonalität und Vorausschau

Übergeordnet brauchst du den kanalübergreifenden Blick: Ist Google gerade wirklich der beste Kanal – oder Meta, TikTok, E-Mail? Wenn Google künftig alles im eigenen System abbildet, wird es schwieriger, ehrliche Zahlen zu bekommen. Auch innerhalb von Google Ads gibt es strategische Entscheidungen, die keine KI trifft: Budget von Umsatz- in Branding-Ziele umschichten, einen YouTube-Kanal pushen, bei bestimmten Keywords bewusst ohne Conversion-Ziel auf Platz 1 stehen, damit kein Wettbewerber die Position besetzt.

Besonders kritisch: Events und Saisonalität. Die KI kann nicht in die Zukunft schauen. Shahab hat Marken beim Auftritt in „Die Höhle der Löwen" begleitet – wer da nicht eingreift, hat drei Tage unnatürliche Daten im System, und die KI optimiert danach drei Wochen auf falsche Grundlagen. Black Friday kennt jede KI, aber deinen individuellen Sommersale, den Branchentrend von der Messe oder den GTA-6-Launch für deinen PlayStation-Shop musst du proaktiv einspeisen – bevor die Nachfrage überhaupt in Suchvolumen sichtbar wird. Immerhin: Google hat auf der letzten Marketing-Konferenz neue Conversion-Arten angekündigt, bei denen auch Branding-Anzeigen anteilig Conversions zugerechnet bekommen, wenn der Nutzer bis zu 90 Tage später abschließt.

„Plötzlich hast du drei Tage unnatürliche Daten im System, und dann siehst du, dass das Google-Ads-System und die KI drei Wochen komplett falsch optimiert, weil deine Datengrundlage kaputtgegangen ist.“
Shahab YarahmadiHost · Profil ansehen

Zur Erfahrung mit Marken beim Auftritt in 'Die Höhle der Löwen'.

Hebel 5: Kreativität – das Messe-Beispiel

Ein Kunde von Laurin war mit einem Produkt auf einer Messe in München. Die Idee: eine Display-Kampagne, ausgerichtet auf das Messegelände plus 1 Kilometer Umkreis, nur für den Messezeitraum. Zielgruppe: Nutzer, die den Messenamen gegoogelt haben, plus produktrelevante Suchbegriffe. Das Ergebnis: 5 % Klickrate statt der üblichen 1 % – im selben Konto läuft eine vergleichbare Dauerkampagne als Benchmark. Die Umsetzung (inklusive KI-generierter Produktbilder – wichtig: das Kennzeichnungs-Kästchen bei Google anklicken) ist mit KI einfach. Aber auf die Idee wäre die KI nicht gekommen.

Hebel 6: Marke und Leitplanken

Wenn alle das Gleiche machen, wird Marke wichtiger denn je. Laurins Bild: Ein Unternehmen ohne Marke ist in Zeiten von KI wie ein Mensch ohne Namen – man kann ihn nicht rufen, nicht finden, nicht im Kopf behalten. Bring deine Markenidentität in jedes KI-Briefing ein – von „Rohrreinigung Willi" bis zu den Markenrichtlinien.

„Ein Unternehmen ohne Marke ist in Zeiten von KI wie ein Mensch ohne Namen. Man kann ihn nicht ansprechen, man kann ihn nicht finden, man kann nicht danach suchen.“
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Warum Marke im KI-Zeitalter zum entscheidenden Differenzierungsfaktor wird.

Dazu gehört auch, der KI Grenzen zu setzen. Denn KI weiß nicht, wann genug ist: Sie fügt lieber noch einen Pinselstrich, noch einen USP, noch ein erstauntes Gesicht hinzu – man erkennt die überladenen KI-Plakate mittlerweile auf einen Blick. Kunst entsteht nicht, wenn du nichts mehr hinzufügen kannst, sondern wenn du nichts mehr weglassen kannst. Sag der KI also nicht nur, was sie tun soll, sondern explizit, was sie unterlassen soll. Und rechne nicht damit, dass die Anbieter das für dich lösen: Sie verdienen an Tokens – je länger du an etwas arbeitest, desto besser für sie.

Was wird aus den Agenturen?

Laurins Metapher: Die KI ist der Motor, der Prompt ist der Treibstoff – und die Agentur muss der Fahrer werden. Reine Fulfillment-Agenturen, die nur Keywords recherchieren, Anzeigen schreiben und Konten aufsetzen, werden aussterben oder sich radikal wandeln. Das klassische Modell – teurer strategischer Kopf oben, Junioren und Werkstudenten machen die abrechenbare Arbeit – funktioniert nicht mehr, wenn die KI die Umsetzung übernimmt. Die Konsequenz: Agenturen werden zu Beratern, und Strategie wird das, was Geld kostet. Wenige Personen mit KI-Kompetenz, Markterfahrung und Branchenwissen können enorm viel bewirken – und entsprechend viel wert sein. Alternativ funktionieren erfolgsbasierte Modelle: Bezahlung pro tatsächlich erzielter Anfrage statt für Bemühen. Und unterschätze den Vorsprung nicht: Wer heute Claude Code wirklich für den Arbeitsalltag nutzt, gehört bereits zu den obersten Prozent.

Schnellcheck: Bist du vorbereitet?

  • Melde ich nicht nur Leads zurück, sondern Lead- bzw. Conversion-Qualität (Umsatz, echte Abschlüsse)?
  • Nutze ich meine Bestandskundendaten (gehashte Kundenlisten, Retargeting)?
  • Kenne ich meine maximal tragfähigen Akquisitionskosten und den Customer Lifetime Value?
  • Liegt meine Website beim Thema Conversion, Ladezeit und Vertrauen über dem Branchenschnitt?
  • Habe ich der KI Leitplanken gesetzt – weiß sie, was sie unterlassen soll?

Typische Fehler: die KI ohne Führung alles machen lassen, PMax-Kampagnen ohne sauberes Conversion-Tracking laufen lassen (das System optimiert dann auf falsche Ergebnisse) und saisonale Spitzen nicht kommunizieren.

Fazit

Wenn alle dieselbe KI nutzen, entscheidet nicht mehr das Handwerk, sondern das, was du der KI gibst: die richtigen Daten in der richtigen Qualität und Menge, ein starkes Angebot, eine Landingpage über dem Branchenschnitt, strategische Weitsicht, kreative Ideen und eine klare Marke. Diese Hebel gelten heute schon – und sie haben kein Ablaufdatum.

Der KI-Vorsprungs-Check: 12 Hebel für deine Google Ads

Hake ab, welche der 12 Hebel aus der Folge du schon nutzt – von Conversion-Wert und gehashten Kundenlisten bis Saisonalität und Marken-Leitplanken. Am Ende siehst du deinen Score und welchen Hebel du als Nächstes angehen solltest.

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